E-Mail-Clients sind Programme, die bei der Organisation und der Arbeit mit E-Mails helfen sollen. Dazu werden viele Funktionen angeboten, die das Leben der Benutzer einfacher machen sollen, wie verschiedene Vorlagen für Entschuldigungsbriefe oder Bewerbungen, automatische Rückantworten oder eine Rechtschreibprüfung. Windows Outlook geht sogar so weit, aus einem E-Mail-Client einen Allround-Manager zu machen und Funktionen wie ein Kalender mit Terminplaner sind schon zur Normalität geworden. Bei so vielen Möglichkeiten gibt es, wie auch zu erwarten war, eine Reihe von Programmen die miteinander um den Platz als bester E-Mail-Client konkurrieren.
Thunderbird ist einer der Spitzenreiter unter den vielen Programmen. Zuverlässig und für jedes Betriebssystem erhältlich, hat es zwar den meisten Clients allein schon in diesem Punkt einiges voraus, aber da es sich als reines E-Mail-Programm sieht, fallen zusätzliche Funktionen eher mager aus. Man kann ihn aber um einen Kalender und vielen weiteren Features erweitern, nämlich mit den Add-ons von Mozilla. Sehr positiv dabei ist, dass alles auf einer Open-Source-Basis funktioniert und damit kostenlos ist. Zu Apple-Mail gibt es nicht viel zu sagen. Es ist schon seit jeher in Apple eingebunden gewesen und funktioniert einwandfrei. Durch die langjährige Einbindung arbeitet es besonders gut mit anderen Programmen zusammen und schickt beispielsweise eine Mail mit einem Termin direkt nach iCal, dem Apple-Kalender.
Für den Ottonormalverbraucher dürfte Outlook jedoch die vorzüglichste Lösung darstellen, schon allein durch die massive Verbreitung. Denn da man Outlook synchronisieren kann, und das auf einer großen Anzahl von Computern und sonstigen Geräten, kann man sich gewiss sein, seine Arbeit überall erledigen zu können. Es ist zum größten Teil eine persönliche Entscheidung. Je nachdem, auf welchem Betriebssystem man am liebsten arbeitet oder was für Erwartungen erfüllt werden sollen.

